Siebträgermaschine vs. Vollautomat – Die Unterschiede

Vollautomaten erleichtern das Leben der Kaffeeliebhaber: Auf Knopfdruck werden die gerösteten Bohnen zu Pulver gemahlen, mit heißem Wasserdampf überbrüht und mit Hilfe integrierter Milchtanks werden leckere Spezialitäten wie Latte Macchiato, Cappuccino und Milchkaffee hergestellt. Die anspruchsvolle Gourmets unter den Kaffeegenießern verzichten auf so viel Automatik und schwören auf die individuelle Zubereitung mit einer Siebträgermaschine. Für den besonderen Genuss, werden die zusätzlich notwendigen Handgriffe gerne akzeptiert.

Siebträgermaschinen vs. Vollautomaten

Das Kaffeekochen mit Siebträger ist für Laien eine eigene Wissenschaft. Damit die Qualität des Kaffees stimmt, sind der Mahlgrad, die Mahlgutmenge, sowie der Anpressdruck, und die Wassertemperatur, wie auch die Durchlaufzeit und die Ausgabemenge sehr wichtig. Ist der Espresso nach etlichen Handgriffen gelungen, kann mit dem Milchaufschäumer kunstvoll ein Muster auf der Oberfläche des Kaffee zaubern. Die Mühe lohnt sich, denn bei richtiger Zubereitung schmeckt der Kaffee ein wenig besser als aus dem Vollautomaten (Quelle: kaffee.org/siebtraegermaschine-vs-kaffeevollautomat/).

Sowohl Siebträgermaschinen, als auch Vollautomaten haben ihre Eigenarten. Beim Vollautomaten sollen die Kaffeebohnen nie zu lange im Behälter liegen, da die Hitze der Maschine nicht gut für das Aroma ist. Zudem die Bohnen auch nicht luftdicht in der Maschine gelagert sind. Bei Siebträgermaschinen ist es ratsam den ersten Espresso am Morgen weg zugießen, weil meistens noch altes Restwasser in der Maschine steht. Wer eine gute Maschine sucht: hier gehts zur Siebträgermaschine Testsieger.

Für beide Varianten der Maschinen gilt: Eine Reinigung ist unbedingt notwendig. Der Vollautomat besitzt zwar eine automatische Reinigungsfunktion, jedoch wird damit nicht alles von selbst sauber. Ein Reinigungsmittel muss hinzugefügt werden, der Milchschlauch muss durchgespült werden und der Wassertank muss von Kalkrückständen befreit werden.

In der Anschaffung sind weder Siebträgermaschine, noch Vollautomat günstig. Ein einfacher Siebträger ist ab etwa 200 Euro erhältlich und ein Vollautomat ab 300 Euro. Gute Geräte beider Art gibt es ab 500€, nach oben gibt es hierbei allerdings keine Grenze. Es bleibt der persönliche Geschmack und das vorhandene Budget, bei der Auswahl einer passenden Maschine.

Fazit

Der perfekte Genuss von Kaffee hängt sowohl von der persönlichen Kaffeevorliebe, als auch von der Qualität der Kaffeebohnen ab. Mit Kaffeevollautomaten, die modern und hochwertig verarbeitetet sind, sowie über eine umfangreiche Ausstattung verfügen, gelingt die Zubereitung von Kaffee genauso professionell, wie mit einem klassischen Siebträger. Eine günstige Maschine ist die Krups XP 5210.

Der Kaffeeliebhaber bestimmt bei beiden Geräteformen durch die Bohnenauswahl, sowie Kaffeemehl- und Wassermenge individuell den Geschmack seines Kaffees. Der Kaffeefreund erlebt erfahrungsgemäß durch die zusätzlich nötigen Handgriffe beim Siebträger, die Zubereitung intensiver. Im Geschmack ist fast kein Unterschied zu bemerken.

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